Cox-Proportional-Hazards

Berechnen Sie Cox-Proportional-Hazards kostenlos online mit der exakten Formel und einem Beispiel. Ohne Anmeldung.

Cox-Proportional-Hazards

Hazard Ratio (HR)
Untere Grenze des 95-%-KI
Obere Grenze des 95-%-KI
β Cox
-0,356675
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Risikoänderung
-30%
SE(β)
0.123
z
-2.9
p
0.004

Fachartikel berichten Ergebnisse einer Cox-Regression meist als Hazard Ratio mit Konfidenzintervall. Der Rechner gewinnt daraus den Koeffizienten β, seinen Standardfehler, die z-Statistik und den p-Wert zurück – hilfreich für Metaanalysen und zum Prüfen veröffentlichter Ergebnisse.

So funktioniert die Berechnung

Das Proportional-Hazards-Modell von Cox (D. R. Cox, 1972) beschreibt das momentane Ereignisrisiko als h(t) = h₀(t) · exp(βx). Das Hazard Ratio zwischen Gruppen ist HR = exp(β), also β = ln HR. Das Konfidenzintervall des HR ist auf der Log-Skala symmetrisch, ln HR ± 1,96 · SE; daraus folgt SE(β) = (ln obere Grenze − ln untere Grenze) / (2 × 1,96). Anschließend werden z = β / SE und der zweiseitige p-Wert = 2 · (1 − Φ(|z|)) berechnet, wobei Φ die Verteilungsfunktion der Standardnormalverteilung ist. Dieses Vorgehen, einen p-Wert aus einem Konfidenzintervall zu gewinnen, beschreiben etwa Altman und Bland (BMJ, 2011).

Zusätzlich zeigt der Rechner die Risikoänderung (HR − 1) × 100 %: HR 0,70 bedeutet ein um 30 % geringeres, HR 1,25 ein um 25 % höheres Hazard. Geben Sie HR sowie untere und obere Grenze des 95-%-Konfidenzintervalls ein; die obere Grenze muss größer als die untere sein. Ein Cox-Modell aus Rohdaten wird hier nicht geschätzt.

Rechenbeispiel

Eine Studie berichtet HR = 0,70 (95-%-KI 0,55–0,89). β = ln 0,70 = −0,357; SE = (ln 0,89 − ln 0,55) / 3,92 = 0,481 / 3,92 = 0,123; z = −0,357 / 0,123 = −2,90; p ≈ 0,004. Das momentane Risiko ist um 30 % geringer, der Unterschied statistisch signifikant. Dagegen ergibt HR 1,25 (0,95–1,64) z = 1,60 und p ≈ 0,11: Das Intervall schließt 1 ein, kein signifikanter Effekt.

Worauf Sie achten sollten

  • Die Formel setzt ein 95-%-Intervall voraus. Bei einem 90-%-KI gehört 2 × 1,645 in den Nenner, sonst sind SE und p falsch.
  • Veröffentlichte Grenzen sind gerundet, der berechnete p-Wert ist daher eine Näherung. Kontrolle: Das HR sollte nahe am geometrischen Mittel der beiden Grenzen liegen.
  • Ein Hazard Ratio vergleicht momentane Risiken, nicht den Anteil der Betroffenen: HR 0,70 heißt nicht exakt 30 % weniger Ereignisse über die gesamte Nachbeobachtung.
  • Aussagekräftig ist das Ergebnis nur, wenn die Annahme proportionaler Hazards erfüllt ist; Autoren prüfen sie meist mit Schoenfeld-Residuen.

Mehr über: Cox-Proportional-Hazards

Was er berechnet

Der Rechner „Cox-Proportional-Hazards“ berechnet β Cox aus 3 Parametern: hazard ratio (hr), untere grenze des 95-%-ki, obere grenze des 95-%-ki.

Eine Grundrechnung fürs Lernen, Ingenieuraufgaben und das Prüfen von Lösungen.

Beispielrechnung

Mit den Parametern Hazard Ratio (HR) = 0,7, Untere Grenze des 95-%-KI = 0,55, Obere Grenze des 95-%-KI = 0,89 ergibt sich -0,3567.

So funktioniert's

  1. Geben Sie hazard ratio (hr), untere grenze des 95-%-ki und obere grenze des 95-%-ki ein — jedes Feld oben lässt sich mit einem Schieberegler anpassen.
  2. β Cox wird automatisch berechnet, während Sie tippen.
  3. Sehen Sie sich das Beispiel unten an, um die Formel an echten Zahlen zu sehen.
  4. Kopieren Sie das Ergebnis oder setzen Sie ein Lesezeichen für diesen Rechner.

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Häufige Fragen

Wozu brauche ich β, wenn das HR bekannt ist?
Metaanalysen und viele weitere Berechnungen arbeiten auf der Log-Skala: Zusammengefasst werden ln HR und sein Standardfehler, nicht das HR selbst.
Warum weicht mein p-Wert vom Artikel ab?
Wegen gerundeter Intervallgrenzen oder weil die Autoren einen anderen Test verwendet haben, etwa den Likelihood-Quotienten-Test. Kleine Abweichungen sind normal.
Was bedeutet ein negatives β?
Ein HR unter 1: Der Faktor ist mit einem geringeren Ereignisrisiko verbunden. Ein positives β bedeutet ein höheres Risiko.

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