Konfidenzniveau

Berechnen Sie Konfidenzniveau kostenlos online mit der exakten Formel und einem Beispiel. Ohne Anmeldung.

Konfidenzniveau

Fehlermarge (halbe Intervallbreite)
Standardabweichung σ
Stichprobengröße
Konfidenzniveau
95,45%
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Kritischer Wert z
2
Signifikanzniveau α
4.55%

Normalerweise wählt man das Konfidenzniveau und berechnet daraus die Fehlermarge. Dieser Rechner geht den umgekehrten Weg: Welches Konfidenzniveau können Sie bei Ihrer Stichprobengröße und gewünschten Genauigkeit tatsächlich angeben?

So funktioniert die Berechnung

Grundlage ist die Formel für die Fehlermarge eines Mittelwerts, E = z × σ / √n, aufgelöst nach z: z = E × √n / σ. Das Konfidenzniveau ist die Fläche unter der Standardnormalverteilung zwischen −z und +z: KN = 2Φ(z) − 1, wobei Φ die Verteilungsfunktion der Normalverteilung ist. Das Signifikanzniveau ist α = 1 − KN, die Wahrscheinlichkeit in beiden Rändern.

Eingaben: Fehlermarge E (halbe Intervallbreite, „± 2 Punkte“) in der Einheit der Daten; Standardabweichung σ der Grundgesamtheit oder eine verlässliche Schätzung; Stichprobengröße n. Ausgaben: Konfidenzniveau in %, kritischer Wert z und α in %.

Die Rechnung ist zweiseitig und nutzt die Normalapproximation. Sie passt, wenn σ bekannt oder die Stichprobe ausreichend groß (einige Dutzend Beobachtungen) und zufällig gezogen ist.

Rechenbeispiel

Mit den Standardwerten E = 2, σ = 10 und n = 100 gilt z = 2 × √100 / 10 = 2; das Konfidenzniveau beträgt 2Φ(2) − 1 ≈ 95,45 %, α ≈ 4,55 %. Bei einer Marge von ±3 und sonst gleichen Werten ist z = 3 und das Niveau steigt auf 99,73 %.

Worauf Sie achten sollten

  • Für Anteile (Umfragen, Conversion-Raten) σ = √(p(1 − p)) verwenden und E als Dezimalbruch eingeben: p = 0,5, E = 0,03 und n = 1.000 ergeben z ≈ 1,897 und rund 94,2 % Konfidenz.
  • Bei kleinen Stichproben mit aus denselben Daten geschätztem σ ist die t-Verteilung nach Student maßgeblich; das tatsächliche Niveau liegt dann unter dem z-Wert.
  • Merkwerte: z = 1,645 → 90 %, z = 1,96 → 95 %, z = 2,576 → 99 %.
  • Das Konfidenzniveau beschreibt das Verfahren, nicht ein einzelnes Intervall: Bei vielfacher Wiederholung enthielte etwa dieser Anteil der Intervalle den wahren Wert.
  • Erfasst wird nur der zufällige Stichprobenfehler; verzerrte Auswahl, Antwortausfälle und Messfehler gleicht kein Konfidenzniveau aus.

Mehr über: Konfidenzniveau

Was er berechnet

Der Rechner „Konfidenzniveau“ berechnet Konfidenzniveau in % aus 3 Parametern: fehlermarge (halbe intervallbreite), standardabweichung σ, stichprobengröße.

Eine Grundrechnung fürs Lernen, Ingenieuraufgaben und das Prüfen von Lösungen.

Beispielrechnung

Mit den Parametern Fehlermarge (halbe Intervallbreite) = 2, Standardabweichung σ = 10, Stichprobengröße = 100 ergibt sich 95,45 %.

So funktioniert's

  1. Geben Sie fehlermarge (halbe intervallbreite), standardabweichung σ und stichprobengröße ein — jedes Feld oben lässt sich mit einem Schieberegler anpassen.
  2. Konfidenzniveau (%) wird automatisch berechnet, während Sie tippen.
  3. Sehen Sie sich das Beispiel unten an, um die Formel an echten Zahlen zu sehen.
  4. Kopieren Sie das Ergebnis oder setzen Sie ein Lesezeichen für diesen Rechner.

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Häufige Fragen

Was unterscheidet Konfidenzniveau und Signifikanzniveau?
Sie ergänzen sich zu 100 %: α = 1 − Konfidenzniveau. Bei 95 % Konfidenz ist α = 5 % – die Wahrscheinlichkeit, dass das Verfahren ein Intervall liefert, das den wahren Wert verfehlt.
Wie erhöhe ich das Niveau, ohne die Marge zu vergrößern?
Nur über eine größere Stichprobe, denn z wächst mit √n. Von z = 2 auf z = 3 bei gleicher Marge braucht es 2,25-mal so viele Beobachtungen.
Woher bekomme ich σ?
Aus einer Pilotstudie, früheren Erhebungswellen oder der Standardabweichung der aktuellen Stichprobe, sofern sie groß ist. Bei Anteilen ist p = 0,5 (σ = 0,5) der ungünstigste Fall.
Warum wird nie genau 100 % erreicht?
Die Normalverteilung hat unendliche Ränder; bei jeder endlichen Marge bleibt eine kleine Wahrscheinlichkeit außerhalb des Intervalls.

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