pH des arteriellen Bluts

pH des arteriellen Bluts: Berechnung nach der veröffentlichten klinischen Methode mit Interpretation des Ergebnisses. Ein Referenzwerkzeug, das keinen ärztlichen Rat ersetzt.

ℹ Referenzberechnung nach der veröffentlichten Methode. Sie ersetzt weder die Untersuchung noch die ärztliche Entscheidung.

pH des arteriellen Bluts

Bicarbonat HCO₃⁻mmol/l
Arterieller pCO₂mmHg
Arterieller Blut-pH
7,401
pH des arteriellen Bluts: Berechnung nach der veröffentlichten klinischen Methode mit Interpretation des Ergebnisses. Ein Referenzwerkzeug, das keinen ärztlichen Rat ersetzt.
Bewertung
Normal
H⁺-Konzentration
39.7nmol/l
pCO₂
5.33kPa

Der Rechner bestimmt den arteriellen pH-Wert aus Bikarbonat und CO₂-Partialdruck – nach derselben Beziehung, die auch ein Blutgasanalysator nutzt – und zeigt an, ob der Wert im Normbereich liegt.

So funktioniert die Berechnung

Grundlage ist die Henderson-Hasselbalch-Gleichung des Bikarbonatpuffers: pH = 6,1 + log₁₀(HCO₃⁻ / (0,03 × pCO₂)). 6,1 ist der scheinbare pKs-Wert der Kohlensäure, 0,03 mmol/l pro mmHg der Löslichkeitskoeffizient von CO₂ im Plasma bei 37 °C.

Geben Sie das Bikarbonat in mmol/l (Referenz etwa 22–26) und den arteriellen pCO₂ in mmHg ein (etwa 35–45). Das Ergebnis wird mit dem Referenzbereich 7,35–7,45 verglichen: darunter Azidämie, darüber Alkalämie.

Zusätzlich erscheinen die Wasserstoffionenkonzentration H⁺ = 10^(9 − pH) nmol/l (bei pH 7,40 rund 40 nmol/l) und der pCO₂ in kPa, wie ihn viele Labore angeben.

Rechenbeispiel

Mit den Standardwerten HCO₃⁻ = 24 mmol/l und pCO₂ = 40 mmHg: 24 / (0,03 × 40) = 20; log₁₀ 20 ≈ 1,301; pH ≈ 7,40 – normal. H⁺ ≈ 39,7 nmol/l, pCO₂ ≈ 5,33 kPa. Bei HCO₃⁻ 15 und pCO₂ 30 sinkt der pH auf etwa 7,32: Azidämie.

Worauf Sie achten sollten

  • Der pH hängt vom Verhältnis HCO₃⁻/pCO₂ ab, nicht von den Einzelwerten: 30 und 50 ergeben ebenfalls 7,40. Ein normaler pH schließt eine gemischte Störung nicht aus.
  • Blutgasanalysatoren messen pH und pCO₂ und berechnen das Bikarbonat mit genau dieser Gleichung; der Rechner eignet sich vor allem zur Plausibilitätsprüfung und für die Lehre.
  • Das Gesamt-CO₂ aus der klinischen Chemie liegt etwas über dem Bikarbonat, und venöses Blut hat meist einen niedrigeren pH und höheren pCO₂ als arterielles – Proben nicht mischen.
  • Der pH allein liefert keine Diagnose; Kompensation, Anionenlücke und Klinik gehören dazu. Der Rechner ersetzt keine ärztliche Beurteilung.

Mehr über: pH des arteriellen Bluts

Was er berechnet

Der Rechner „pH des arteriellen Bluts“ berechnet Arterieller Blut-pH aus 2 Parametern: bicarbonat hco₃⁻ (mmol/l), arterieller pco₂ (mmHg).

Von Fachleuten und Patienten genutzt, um Gesundheitswerte, Dosierungen und Risiken zu beurteilen.

Beispielrechnung

Mit den Parametern Bicarbonat HCO₃⁻ = 24 mmol/l, Arterieller pCO₂ = 40 mmHg ergibt sich 7,4.

So funktioniert's

  1. Geben Sie bicarbonat hco₃⁻ und arterieller pco₂ ein — jedes Feld oben lässt sich mit einem Schieberegler anpassen.
  2. Arterieller Blut-pH wird automatisch berechnet, während Sie tippen.
  3. Sehen Sie sich das Beispiel unten an, um die Formel an echten Zahlen zu sehen.
  4. Kopieren Sie das Ergebnis oder setzen Sie ein Lesezeichen für diesen Rechner.

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Häufige Fragen

Welcher arterielle pH ist normal?
7,35 bis 7,45. Unter 7,35 spricht man von Azidämie, über 7,45 von Alkalämie.
Wie rechne ich pCO₂ von kPa in mmHg um?
Mit 7,5 multiplizieren: 5,3 kPa ≈ 40 mmHg. Der Rechner zeigt die umgekehrte Umrechnung (× 0,1333).
Woher kommen 6,1 und 0,03?
6,1 ist der pKs des Systems Kohlensäure/Bikarbonat, 0,03 die Löslichkeit von CO₂ im Plasma bei 37 °C – klinisch übliche Konstanten.
Was bedeutet pH 7,32 bei HCO₃⁻ 15 und pCO₂ 30?
Eine Azidämie mit niedrigem Bikarbonat, typisch für eine metabolische Azidose; der erniedrigte pCO₂ entspricht einer respiratorischen Kompensation. Die Bewertung gehört in ärztliche Hände.

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