pH des arteriellen Bluts
pH des arteriellen Bluts: Berechnung nach der veröffentlichten klinischen Methode mit Interpretation des Ergebnisses. Ein Referenzwerkzeug, das keinen ärztlichen Rat ersetzt.
pH des arteriellen Bluts
Der Rechner bestimmt den arteriellen pH-Wert aus Bikarbonat und CO₂-Partialdruck – nach derselben Beziehung, die auch ein Blutgasanalysator nutzt – und zeigt an, ob der Wert im Normbereich liegt.
So funktioniert die Berechnung
Grundlage ist die Henderson-Hasselbalch-Gleichung des Bikarbonatpuffers: pH = 6,1 + log₁₀(HCO₃⁻ / (0,03 × pCO₂)). 6,1 ist der scheinbare pKs-Wert der Kohlensäure, 0,03 mmol/l pro mmHg der Löslichkeitskoeffizient von CO₂ im Plasma bei 37 °C.
Geben Sie das Bikarbonat in mmol/l (Referenz etwa 22–26) und den arteriellen pCO₂ in mmHg ein (etwa 35–45). Das Ergebnis wird mit dem Referenzbereich 7,35–7,45 verglichen: darunter Azidämie, darüber Alkalämie.
Zusätzlich erscheinen die Wasserstoffionenkonzentration H⁺ = 10^(9 − pH) nmol/l (bei pH 7,40 rund 40 nmol/l) und der pCO₂ in kPa, wie ihn viele Labore angeben.
Rechenbeispiel
Mit den Standardwerten HCO₃⁻ = 24 mmol/l und pCO₂ = 40 mmHg: 24 / (0,03 × 40) = 20; log₁₀ 20 ≈ 1,301; pH ≈ 7,40 – normal. H⁺ ≈ 39,7 nmol/l, pCO₂ ≈ 5,33 kPa. Bei HCO₃⁻ 15 und pCO₂ 30 sinkt der pH auf etwa 7,32: Azidämie.
Worauf Sie achten sollten
- Der pH hängt vom Verhältnis HCO₃⁻/pCO₂ ab, nicht von den Einzelwerten: 30 und 50 ergeben ebenfalls 7,40. Ein normaler pH schließt eine gemischte Störung nicht aus.
- Blutgasanalysatoren messen pH und pCO₂ und berechnen das Bikarbonat mit genau dieser Gleichung; der Rechner eignet sich vor allem zur Plausibilitätsprüfung und für die Lehre.
- Das Gesamt-CO₂ aus der klinischen Chemie liegt etwas über dem Bikarbonat, und venöses Blut hat meist einen niedrigeren pH und höheren pCO₂ als arterielles – Proben nicht mischen.
- Der pH allein liefert keine Diagnose; Kompensation, Anionenlücke und Klinik gehören dazu. Der Rechner ersetzt keine ärztliche Beurteilung.
Mehr über: pH des arteriellen Bluts
Was er berechnet
Der Rechner „pH des arteriellen Bluts“ berechnet Arterieller Blut-pH aus 2 Parametern: bicarbonat hco₃⁻ (mmol/l), arterieller pco₂ (mmHg).
Von Fachleuten und Patienten genutzt, um Gesundheitswerte, Dosierungen und Risiken zu beurteilen.
Beispielrechnung
Mit den Parametern Bicarbonat HCO₃⁻ = 24 mmol/l, Arterieller pCO₂ = 40 mmHg ergibt sich 7,4.
So funktioniert's
- Geben Sie bicarbonat hco₃⁻ und arterieller pco₂ ein — jedes Feld oben lässt sich mit einem Schieberegler anpassen.
- Arterieller Blut-pH wird automatisch berechnet, während Sie tippen.
- Sehen Sie sich das Beispiel unten an, um die Formel an echten Zahlen zu sehen.
- Kopieren Sie das Ergebnis oder setzen Sie ein Lesezeichen für diesen Rechner.
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Häufige Fragen
Welcher arterielle pH ist normal?
Wie rechne ich pCO₂ von kPa in mmHg um?
Woher kommen 6,1 und 0,03?
Was bedeutet pH 7,32 bei HCO₃⁻ 15 und pCO₂ 30?
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