Reagenz im Überschuss
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Reagenz im Überschuss
Welcher Stoff liegt im Überschuss vor? Diese Stöchiometrie-Aufgabe kommt im Chemieunterricht ständig vor. Der Rechner löst sie aus den Massen und der ausgeglichenen Reaktionsgleichung und zeigt, wie viel unverbraucht übrig bleibt.
So funktioniert die Berechnung
Für die Reaktanten A und B geben Sie die Masse in Gramm, die molare Masse in g/mol (Summe der Atommassen aus dem Periodensystem) und den stöchiometrischen Koeffizienten der ausgeglichenen Gleichung ein. Jede Masse wird mit n = m / M in die Stoffmenge umgerechnet.
Anschließend wird jede Stoffmenge durch ihren Koeffizienten geteilt: n_A / a und n_B / b. Der Stoff mit dem kleineren Verhältnis wird vollständig verbraucht – er ist limitierend, der andere liegt im Überschuss vor. Überschuss = n(Überschuss) − n(limitierend) × Koeff.(Überschuss) / Koeff.(limitierend). Mal der molaren Masse ergibt sich die Restmasse in Gramm.
Angezeigt werden der Überschuss in Mol (Hauptergebnis), welcher Stoff limitierend ist und welcher im Überschuss vorliegt, die Masse des Überschusses sowie die Stoffmengen von A und B. Sind beide Verhältnisse exakt gleich, ist das Gemisch stöchiometrisch und der Überschuss null.
Rechenbeispiel
Zn + 2 HCl → ZnCl₂ + H₂ (Standardwerte). Zink: 6,54 g ÷ 65,38 g/mol = 0,1 mol, Koeffizient 1. Chlorwasserstoff: 10 g ÷ 36,46 g/mol = 0,2743 mol, Koeffizient 2. Verhältnisse: 0,1 / 1 = 0,1 und 0,2743 / 2 = 0,137 – Zink ist limitierend. 0,1 mol Zn verbrauchen 0,2 mol HCl; übrig bleiben 0,2743 − 0,2 = 0,0742 mol HCl, also etwa 0,0742 × 36,46 ≈ 2,71 g. Die Produktmenge richtet sich nach dem Zink: Es entstehen 0,1 mol H₂.
Worauf Sie achten sollten
- Gleichen Sie die Reaktionsgleichung zuerst aus – falsche Koeffizienten führen trotz korrekter Massen zu falschen Ergebnissen.
- Vergleichen Sie weder Gramm noch reine Stoffmengen: Entscheidend ist allein das Verhältnis n / Koeffizient.
- Bei Lösungen zählt die Masse des reinen Stoffes: 100 g zehnprozentige Salzsäure enthalten 10 g HCl.
- Theoretische Ausbeute und prozentuale Ausbeute werden immer über den limitierenden Reaktanten berechnet.
- Runden Sie molare Massen wie in Ihrer Aufgabe vorgegeben; 36,5 statt 36,46 g/mol ändert nur die dritte signifikante Stelle.
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Was er berechnet
Der Rechner „Reagenz im Überschuss“ berechnet Überschuss in mol aus 6 Parametern: masse von reaktant a (g), molare masse von a (g/mol), koeffizient von a in der gleichung, masse von reaktant b (g), molare masse von b (g/mol), koeffizient von b in der gleichung.
Eine physikalische Standardformel für Schul- und Ingenieuraufgaben.
Beispielrechnung
Mit den Parametern Masse von Reaktant A = 6,54 g, Molare Masse von A = 65,38 g/mol, Koeffizient von A in der Gleichung = 1, Masse von Reaktant B = 10 g, Molare Masse von B = 36,46 g/mol, Koeffizient von B in der Gleichung = 2 ergibt sich 0,0742 mol.
So funktioniert's
- Geben Sie masse von reaktant a, molare masse von a, koeffizient von a in der gleichung, masse von reaktant b, molare masse von b und koeffizient von b in der gleichung ein — jedes Feld oben lässt sich mit einem Schieberegler anpassen.
- Überschuss (mol) wird automatisch berechnet, während Sie tippen.
- Sehen Sie sich das Beispiel unten an, um die Formel an echten Zahlen zu sehen.
- Kopieren Sie das Ergebnis oder setzen Sie ein Lesezeichen für diesen Rechner.
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Häufige Fragen
Was ist ein limitierender Reaktant?
Funktioniert das auch mit drei Reaktanten?
Warum reicht ein Massenvergleich nicht?
Lässt sich das auf Gase anwenden?
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