CAGE-AID
CAGE-AID: Berechnung nach der veröffentlichten klinischen Methode mit Interpretation des Ergebnisses. Ein Referenzwerkzeug, das keinen ärztlichen Rat ersetzt.
CAGE-AID
CAGE-AID ist ein Screening mit vier Fragen, das in der hausärztlichen Versorgung mögliche Probleme mit Alkohol und anderen Drogen aufdeckt. Geben Sie Ihre Ja/Nein-Antworten ein; der Rechner summiert die Punkte und zeigt das Screening-Ergebnis.
So funktioniert die Berechnung
Der Fragebogen wurde von Richard Brown und Laura Rounds (Wisconsin Medical Journal, 1995) als Erweiterung des reinen Alkoholtests CAGE veröffentlicht. Der Name setzt sich aus den englischen Schlüsselwörtern zusammen: Cut down (Hatten Sie je das Gefühl, Ihren Alkohol- oder Drogenkonsum einschränken zu müssen?), Annoyed (Hat Kritik daran Sie geärgert?), Guilty (Hatten Sie Schuldgefühle?) und Eye-opener (Haben Sie morgens als Erstes konsumiert, um sich zu beruhigen oder einen Kater loszuwerden?). Die Fragen beziehen sich auf das ganze bisherige Leben; Drogenkonsum umfasst auch Medikamente, die anders als verordnet eingenommen werden.
Jedes Ja zählt 1 Punkt, insgesamt 0 bis 4. Der Rechner wertet ab 1 Punkt als positiv: In der Originalstudie ergab dieser Grenzwert eine Sensitivität von 0,79 und eine Spezifität von 0,77. Bei 2 Punkten lagen Sensitivität bei 0,70 und Spezifität bei 0,85, weshalb manche Einrichtungen diesen Grenzwert nutzen. Tragen Sie für jede mit Ja beantwortete Frage 1 ein.
Rechenbeispiel
Eine Person beantwortet C (wollte den Konsum einschränken) und G (Schuldgefühle) mit Ja, A und E mit Nein. Punktzahl: 1 + 0 + 1 + 0 = 2. Der Grenzwert 1 ist erreicht, das Screening ist positiv; als Nächstes ist eine genauere Abklärung mit Fachleuten sinnvoll.
Worauf Sie achten sollten
- Es handelt sich um ein Screening, nicht um eine Diagnose. Ein positives Ergebnis heißt nur, dass weiter abgeklärt werden sollte, etwa mit AUDIT oder DAST-10 und einem ärztlichen Gespräch.
- Da nach „jemals“ gefragt wird, kann auch jemand positiv sein, der seit Jahren nichts mehr konsumiert.
- Ein negatives Ergebnis schließt ein Problem nicht aus; der Test übersieht einen Teil der Fälle, vor allem riskanten Konsum ohne deutliche Folgen.
- Der Rechner ersetzt keine ärztliche Beratung. Wenn Sie sich um Ihren eigenen Konsum oder den eines Angehörigen sorgen, wenden Sie sich an Ihre Hausarztpraxis oder eine Suchtberatungsstelle.
Mehr über: CAGE-AID
Was er berechnet
Der Rechner „CAGE-AID“ berechnet CAGE-AID-Punktzahl aus 4 Parametern: c — gefühl, alkohol oder drogen reduzieren zu sollen (1 = ja), a — über kritik am konsum verärgert (1 = ja), g — schuldgefühle wegen des konsums (1 = ja), e — morgens konsumiert, um in gang zu kommen (1 = ja).
Von Fachleuten und Patienten genutzt, um Gesundheitswerte, Dosierungen und Risiken zu beurteilen.
Beispielrechnung
Mit den Parametern C — Gefühl, Alkohol oder Drogen reduzieren zu sollen (1 = ja) = 1, A — über Kritik am Konsum verärgert (1 = ja) = 0, G — Schuldgefühle wegen des Konsums (1 = ja) = 1, E — morgens konsumiert, um in Gang zu kommen (1 = ja) = 0 ergibt sich 2 (Ein Screening ersetzt keine fachliche Beratung).
So funktioniert's
- Geben Sie c — gefühl, alkohol oder drogen reduzieren zu sollen (1 = ja), a — über kritik am konsum verärgert (1 = ja), g — schuldgefühle wegen des konsums (1 = ja) und e — morgens konsumiert, um in gang zu kommen (1 = ja) ein — jedes Feld oben lässt sich mit einem Schieberegler anpassen.
- CAGE-AID-Punktzahl wird automatisch berechnet, während Sie tippen.
- Sehen Sie sich das Beispiel unten an, um die Formel an echten Zahlen zu sehen.
- Kopieren Sie das Ergebnis oder setzen Sie ein Lesezeichen für diesen Rechner.
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Häufige Fragen
Was unterscheidet CAGE-AID von CAGE?
Ab wie vielen Punkten ist das Ergebnis positiv?
Kann ich den Test allein ausfüllen?
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