Chi-Quadrat-Unabhängigkeit
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Chi-Quadrat-Unabhängigkeit
Der Chi-Quadrat-Unabhängigkeitstest prüft, ob zwei kategoriale Merkmale zusammenhängen – etwa Kundengruppe und gewählter Tarif. Der Rechner verarbeitet Kontingenztafeln mit zwei Zeilen und zwei oder drei Spalten.
So funktioniert die Berechnung
Tragen Sie die beobachteten Häufigkeiten ein (Anzahlen, keine Prozente): Die zwei Zeilen sind Ihre Gruppen, die Spalten die Antwortkategorien. Für eine 2×2-Tafel lassen Sie beide Felder der Spalte 3 auf null; eine Spalte, deren beide Felder 0 sind, wird nicht berücksichtigt.
Für jedes Feld wird die bei Unabhängigkeit erwartete Häufigkeit berechnet: E = Zeilensumme × Spaltensumme ÷ N, mit N als Gesamtzahl. Die Pearson-Statistik lautet χ² = Σ (B − E)² ÷ E, die Freiheitsgrade df = (Zeilen − 1) × (Spalten − 1), also 1 bei 2×2 und 2 bei 2×3. Der p-Wert stammt aus der Chi-Quadrat-Verteilung mit df Freiheitsgraden; das Tool zeigt zusätzlich, ob das Ergebnis bei α = 0,05 signifikant ist.
Die Stärke des Zusammenhangs gibt Cramérs V an: V = √(χ² ÷ (N × (min(z, s) − 1))), bei zwei Zeilen also √(χ² ÷ N). 0 bedeutet kein Zusammenhang, Werte nahe 1 einen starken. Liegt eine erwartete Häufigkeit unter 5, erscheint ein Hinweis, weil die Chi-Quadrat-Näherung dann unzuverlässig wird.
Rechenbeispiel
Standardwerte: Gruppe 1 — 20, 30, 50; Gruppe 2 — 30, 30, 40 (je 100 Personen, N = 200). Spaltensummen 50, 60, 90, daher erwartete Häufigkeiten je Zeile 25, 30, 45. χ² = 2 × [(20 − 25)²/25 + 0 + (50 − 45)²/45] = 2 × (1 + 0,556) ≈ 3,111. Bei df = 2 ist p ≈ 0,211 > 0,05 – der Zusammenhang ist nicht signifikant. Cramérs V = √(3,111 ÷ 200) ≈ 0,125.
Worauf Sie achten sollten
- Nur absolute Häufigkeiten eingeben; Prozente oder Mittelwerte ergeben ein sinnloses χ².
- Jede Beobachtungseinheit gehört in genau ein Feld. Für wiederholte Messungen an denselben Personen braucht es andere Tests, etwa den McNemar-Test.
- Bei 2×2-Tafeln rechnet das Tool ohne Yates-Korrektur. Bei kleinen Erwartungswerten ist der exakte Test nach Fisher die bessere Wahl.
- Signifikanz ist nicht gleich Stärke: Bei großen Stichproben kann schon V ≈ 0,05 „signifikant“ sein, ohne praktisch relevant zu sein.
- Der Test zeigt einen Zusammenhang, keine Kausalität.
Mehr über: Chi-Quadrat-Unabhängigkeit
Was er berechnet
Der Rechner „Chi-Quadrat-Unabhängigkeit“ berechnet χ² aus 6 Parametern: zeile 1, spalte 1, zeile 1, spalte 2, zeile 1, spalte 3 (0 = keine spalte), zeile 2, spalte 1, zeile 2, spalte 2, zeile 2, spalte 3 (0 = keine spalte).
Eine Grundrechnung fürs Lernen, Ingenieuraufgaben und das Prüfen von Lösungen.
Beispielrechnung
Mit den Parametern Zeile 1, Spalte 1 = 20, Zeile 1, Spalte 2 = 30, Zeile 1, Spalte 3 (0 = keine Spalte) = 50, Zeile 2, Spalte 1 = 30, Zeile 2, Spalte 2 = 30, Zeile 2, Spalte 3 (0 = keine Spalte) = 40 ergibt sich 3,11.
So funktioniert's
- Geben Sie zeile 1, spalte 1, zeile 1, spalte 2, zeile 1, spalte 3 (0 = keine spalte), zeile 2, spalte 1, zeile 2, spalte 2 und zeile 2, spalte 3 (0 = keine spalte) ein — jedes Feld oben lässt sich mit einem Schieberegler anpassen.
- χ² wird automatisch berechnet, während Sie tippen.
- Sehen Sie sich das Beispiel unten an, um die Formel an echten Zahlen zu sehen.
- Kopieren Sie das Ergebnis oder setzen Sie ein Lesezeichen für diesen Rechner.
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Häufige Fragen
Wie lese ich den p-Wert?
Was tun bei erwarteten Häufigkeiten unter 5?
Kann ich eine 3×3-Tafel auswerten?
Was unterscheidet ihn vom Anpassungstest?
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