Geschichtete Stichprobe
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Geschichtete Stichprobe
Der Rechner verteilt den Gesamtumfang einer Stichprobe proportional zur Größe der Schichten – jede Gruppe ist dann so stark vertreten wie in der Grundgesamtheit.
So funktioniert die Berechnung
Bei der geschichteten Stichprobe wird die Grundgesamtheit in überschneidungsfreie Gruppen geteilt – etwa nach Bundesland, Geschlecht, Altersklasse oder Kundentyp – und aus jeder Schicht getrennt gezogen. Der Rechner nutzt die proportionale Aufteilung, wie sie Standardwerke wie W. G. Cochrans „Sampling Techniques“ beschreiben: n_h = n × N_h / N.
Eingaben: n ist der bereits festgelegte Gesamtumfang (etwa aus der gewünschten Fehlertoleranz), N_h die Größe der betrachteten Schicht, N die Größe der Grundgesamtheit. Hauptergebnis ist die auf ganze Zahlen gerundete Zahl der Einheiten aus dieser Schicht. Außerdem sehen Sie den exakten Wert, den Schichtanteil N_h / N in Prozent und den Auswahlsatz n / N – den Anteil der Grundgesamtheit, der in die Stichprobe gelangt.
Für die komplette Aufteilung wiederholen Sie die Rechnung für jede Schicht. Ist N_h größer als N, wird der Schichtanteil auf 100 % begrenzt und ein Hinweis fordert zur Datenprüfung auf.
Rechenbeispiel
Voreinstellung: Gesamtstichprobe n = 400, Schicht N_h = 2.500 Personen, Grundgesamtheit N = 10.000. Die Schicht macht 2.500 / 10.000 = 25 % aus, also werden 400 × 0,25 = 100 Einheiten gezogen. Der Auswahlsatz n / N beträgt 4 % – jede 25. Person.
Worauf Sie achten sollten
- Nach dem Runden ergibt die Summe der Schichten nicht immer exakt n. Üblich ist, die fehlende oder überzählige Einheit der Schicht mit dem größten Nachkommarest zuzuordnen.
- Proportionale Aufteilung passt, wenn die Streuung in allen Schichten ähnlich ist. Ist eine Schicht deutlich heterogener, ist die Neyman-Aufteilung (n_h proportional zu N_h × S_h) effizienter.
- Kleine Schichten erhalten mitunter nur wenige Fälle; für eigene Aussagen über sie zieht man disproportional mehr und gewichtet später.
- Innerhalb jeder Schicht muss zufällig ausgewählt werden – Schichtung behebt keine verzerrte Auswahl innerhalb der Gruppe.
Mehr über: Geschichtete Stichprobe
Was er berechnet
Der Rechner „Geschichtete Stichprobe“ berechnet Stichprobenumfang aus der Schicht aus 3 Parametern: gesamtstichprobengröße n, schichtgröße n_h, größe der grundgesamtheit n.
Eine Grundrechnung fürs Lernen, Ingenieuraufgaben und das Prüfen von Lösungen.
Beispielrechnung
Mit den Parametern Gesamtstichprobengröße n = 400, Schichtgröße N_h = 2.500, Größe der Grundgesamtheit N = 10.000 ergibt sich 100.
So funktioniert's
- Geben Sie gesamtstichprobengröße n, schichtgröße n_h und größe der grundgesamtheit n ein — jedes Feld oben lässt sich mit einem Schieberegler anpassen.
- Stichprobenumfang aus der Schicht wird automatisch berechnet, während Sie tippen.
- Sehen Sie sich das Beispiel unten an, um die Formel an echten Zahlen zu sehen.
- Kopieren Sie das Ergebnis oder setzen Sie ein Lesezeichen für diesen Rechner.
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Häufige Fragen
Was bringt Schichtung gegenüber einer einfachen Zufallsstichprobe?
Wie lege ich den Gesamtumfang n fest?
Und bei vielen Schichten?
Was ist der Auswahlsatz?
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